Olga Hütt
Krankengymnastik in Euskirchen

Tätigkeiten und Leistungen

Krankengymnastik, Physiotherapie, Sportphysiotherapie, Medizinische Trainingstherapie, Funktionelle Propriozeptive neuromuskuläre Facilitation, Schlingentischtherapie, Elektrotherapie, Manuelle Therapie, Skoliosebehandlung, Rückenschule, manuelle Lymphdrainage, spezialisiert für Parkinson, Ultraschalltherapie und Hausbesuche

Sportphysiotherapie:
Zur Sportphysiotherapie gehören akute Maßnahmen, wie etwa eine Erstbehandlung auf dem Sportplatz. Präventive Maßnahmen beugen einer Überlastung des Bewegungsapparates und der daraus resultierenden Verletzung vor. Ziel ist es, dem Sportler einen möglichst schnellen Wiedereinstieg in den normalen Trainingsbetrieb zu ermöglichen. Sinnvoll sind neben gezielten therapeutischen Übungen auch die Vor- bzw. Nachwettkampfmassage. In akuten Fällen bemühen wir uns kurzfristig Termine zu vergeben.

Medizinische Trainingstherapie (MTT):
Diese Therapieform umfasst stabilisierende Übungen, die an eigens dafür entwickelten Fitnessgeräten durchgeführt werden. Sinnvoll ist hierbei der Einsatz von Doppelseilzugapparaten, mit deren Hilfe funktionelle Übungen ausgeführt werden können. In der MTT wird in der Regel ein Ausdauertraining durchgeführt. Es werden also mehrere Sätze mit hoher Wiederholungszahl gemacht. Die Pausen sollten kurz gehalten werden. In unserer Praxis bieten wir den Patienten an, therapiebegleitend stabilisierende Übungen an den Seilzügen durchzuführen.

Funktionelle Bewegungslehre (FBL):
Diese Übungen wurden entwickelt, um möglichst funktionell (d.h. an den Alltag angepasst) Gelenke und Muskulatur zu behandeln. Es werden mobilisierende und stabilisierende Übungen durchgeführt und an die Bedürfnisse des Patienten angepasst. Ziel ist es, eine Schmerzlinderung zu erreichen und die Verletzungsanfälligkeit zu mindern. Als Hilfsmittel wird in der FBL häufig der Pezziball eingesetzt. Die Übungen eignen sich besonders gut zur Erstellung eines häuslichen Übungsprogramms.

Propriozeptive neuromuskuläre Facilitation (PNF):
Dieses neurophysiologische Behandlungskonzept, wurde ursprünglich zur Behandlung von Patienten mit neurologischen Krankheitsbildern entwickelt (z.B. Schlaganfall mit Halbseitenlähmung, Querschnittslähmung, MS). Die Technik eignet sich ebenfalls gut zur Stabilisation der Muskulatur und zur Mobilisation von Gelenken. Häufig wird eine schnelle Schmerzreduzierung erreicht, weil die Muskulatur wieder koordiniert arbeitet.

Schlingentischtherapie:
Bei diesem Therapieverfahren werden die Extremitäten und / oder Teile der Wirbelsäule in sogenannte "Schlingen" gehängt. Bei einer Wirbelsäulen - Aufhängung werden die Bandscheiben entlastet. Der Therapeut arbeitet dann mobilisierend, z.B. zur Schmerzlinderung bei einem Lumbargo ("Hexenschuss"), oder er gibt Widerstände zur Stabilisation der Muskulatur. Bei Aufhängung der Extremitäten liegt der Vorteil darin, dass die Patienten den Arm bzw. das Bein während der Behandlung besser entspannen können.

Elektrotherapie:
Therapiemaßnahme, die in unserer Praxis vorwiegend bei Sportverletzungen eingesetzt wird. Sie ist jedoch auch durchaus zur Unterstützung sämtlicher Heil- und Lockerungsprozesse von Muskeln und Gelenken anwendbar.

Manuelle Therapie:
Die manuelle Therapie dient in der Medizin zur Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungssystems (Gelenke, Muskeln und Nerven); sie ist der von Physiotherapeuten mit einer speziellen Weiterbildung durchgeführte Teil der Manuellen Medizin (aus Anlage zum Vertrag gemäß §125 SGB V über die Versorgung mit physiotherap. Leistungen). Sie beinhaltet Untersuchung und Behandlungstechniken.
In alternativmedizinischen Behandlungsformen darüber hinaus auch die Behandlung von vielfältigen Beschwerden anderer Körperregionen und von generalisierten Befindungsstörungen. Von der ärztlichen "Manuellen Medizin" unterscheidet sie sich darin, dass sie in Deutschland keine ruckartigen Techniken, sog. Techniken mit Impuls (Manipulation) an der Wirbelsäule, anwenden darf. Eine klare und verbindlich gesetzliche Regelung gibt es nicht.

Ultraschalltherapie:
Die Ultraschalltherapie ist ein Teilbereich der Physikalischen Therapie bzw. der Elektrotherapie und beschreibt ein medizinisches Verfahren zur Schmerzlinderung und Unterstützung von Selbstheilungsprozessen mittels Ultraschall. Der Frequenzbereich der Ultraschalltherapie liegt zwischen 20 kHz und 800 kHz. Zur Behandlung wird ein Schallkopf gleichmäßig über die mit Kontaktgel bedeckte, erkrankte Stelle geführt, der Wärme und Gewebebewegung im Körperinneren erzeugen soll. Hierbei ist zwischen einer Behandlung mit Dauerschall und einer Behandlung mit Impulsschall zu unterscheiden. In der Ultraschalltherapie kommt sowohl Dauer- als auch Impulsschall zum Einsatz. Die Art des Schalls spielt für die Gesamtbehandlungsdauer und die einzustellende Ultraschallstärke eine große Rolle. Wegen der starken Wärmebildung ist der gesamte Gesichts-, Wirbelsäulen- und Genitalbereich von der Behandlung auszuschließen. In der Ultraschalltherapie kann sowohl die erkrankte Stelle lokal behandelt, als auch zuführende Nerven stimuliert werden. Die zu behandelnde Stelle wird mit einem Kontaktgel bedeckt um die optimale Schallübertragung zu gewährleisten. Mit dem Schallkopf wird nun gleichmäßig und langsam über das zu behandelnde Areal gefahren. Wichtig hierbei ist das zu behandelnde Areal möglichst genau einzugrenzen, und pro Behandlungseinheit nicht mehr als drei Areale zu beschallen. Die Behandlungsdauer eines Areals liegt zwischen einer und zwei Minuten. Chronische Erkrankungen werden je nach Schweregrad bis zu zehn Minuten behandelt.